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natürlicher Insektenschutz

Fliegen, Bremsen, Mücken – in der schönen Jahreszeit gehören sie dazu, zum Leben mit den Pferden. Der Markt bietet eine große Zahl an unterschiedlichsten Insektenschutzmitteln, von Chemie bis rein natürlich. Oft hört man, natürlicher Insektenschutz seien wenig wirkungsvoll – stimmt das wirklich? Wie schütze ich mein Pferd erfolgreich vor lästigen Insekten? Nicht nur das  Mittel sondern auch die richtige Strategie sind ausschlaggebend.

Natürlicher Insektenschutz – hilft das wirklich?

Als Pferdebesitzer möchte man sich und sein Pferd möglichst effektiv vor den lästigen Insekten schützen. Insbesondere wenn die Pferde auch zu allergischen Reaktionen neigen, oder durch die Plagegeister gestresst sind, beim Training und auch auf der Koppel. Eine große Anzahl an Sprays und Fluiden steht zu Verfügung. Doch nicht jeder Besitzer möchte sein Pferd täglich mit Insektiziden einsprühen, die schließlich auch vom Körper des Pferdes über die Haut und auch das Maul (ablecken) aufgenommen werden, hier ist natürlicher Insektenschutz gefragt. Wer hier nach natürlichen Alternativen sucht, muss die richtige Wahl treffen. Sprays haben immer eine zeitliche Begrenzung, da sie mit der Zeit verdunsten. Darum sind sie vor allem für das Reiten geeignet, als für die Koppel. In der freien Wildbahn schützen sich Pferde durch Rückzug in Waldgebiete von den fliegengepeitschten Weiden untertags und wälzen sich in Matsch, der zu einer schützenden Dreckschicht abtrocknet. Wer also seinem Pferd im Sommer auf der Weide Rückzugsorte vor den Insekten anbieten kann und es eventuell mit einer Fliegendecke ausstattet, falls nötig, braucht auch für die Weidezeit nicht auf insektizid haltige Mittel zurückgreifen, wenn er das nicht möchte. Eine gewisse Abhärtung über naturnahe Aufzucht und auch ausgewogene Fütterung, hilft den Pferden, weniger anfällig für Überreaktionen auf Insektenstiche zu sein und für diese auch weniger attraktiv zu ‘duften’.

Zusammensetzungen natürlicher Insektenschutz Mittel

Auch natürlicher Insektenschutz wie ätherische Öle, Apfelessig und ähnliches sind genau genommen ‘Chemie’ nur ist ihr Wirkstoffspektrum rein natürlichen Ursprungs. Sie wirken einerseits über  ätherische Öle, wie zB. das Geranienöl  entfalten ihre Wirkung über den Wirkstoff Geraniol. Ein äußerst wirkungsvoller Stoff wird aus dem Zitroneneukalyptus gewonnen: p-Menthan-3,8-diol . Dieser wurde sogar gegen Malaria-Mücken in den Tropen erfolgreich getestet  (mindestens 5 Stunden mit 98 Prozent Sicherheit). Er wird durch einen kleinen chemischen Eingriff aus dem Haupt-Inhaltsstoff der Zitroneneukalyptusblätter (Citronellal) gewonnen, inzwischen vermehrt isoliert angeboten, und in natürlichen Insektenschutz eingearbeitet. Auch ist er effektiv gegen Zecken eingesetzt worden. In etlichen Studien konnte p-Menthan-3,8-diol sogar gegen Deet bestehen, eines der schärften (und toxischsten) Insektenschutzmittel. In unserem natürlichen Insektenschutz sind Geranienöl ebenso wie Zitroneneukalyptus, Zeder, Lavendel, Minze und viele andere Öle verarbeitet. Zusätzlich nutzen wir ein Pflanzenferment als Basis, welches ebenfalls einen geruchsneutralisierenden Effekt hat.

  • Wer sein Pferd über viele Stunden vor Mücken, Fliegen und Bremsen schützen will oder muss, der ist mit einer guten Fliegen oder Ekzem Decke beraten.
  • Für kürzere Zeiten, wie zB. für einen Ausritt oder eine Trainingseinheit eignet sich ein natürlicher Insektenschutz Spray wie Calapo Bug-Off
  • Hierbei ist auf die Zusammensetzung der richtigen (wirksamen) und Konzentration der Komponenten zu achten.
  • Wichtig ist auch flächig einzusprühen, also auch genug aufzusprühen.

Um die richtige Abwehrtaktik wählen zu können, sollten wir uns das Verhalten der verbreitetsten Plagegeister näher ansehen:

Bremsen:

Bremsen zählen ebenso wie die Mücken zu den Zweiflüglern (Diptera). Es gibt bis zu 4.000 Bremsenarten weltweit. Genau wie bei den Mücken saugen nur die Weibchen Blut. Bremsen können dank ihrer leistungsfähigen Komplexaugen die Bewegungen von Tieren und Menschen erkennen und ihre „Zielobjekte“ mit sehr hohem Tempo verfolgen, selbst Fahrradfahrer oder Reiter. Sie werden von Schweiß angelockt. Bei Bremsen ist der Einsatz von rein auf Duft basierenden Schutzmitteln schwierig, da sie über einen relativ großen Körper verfügen. Wer auf Insektizid haltige Mittel verzichten möchte, muss bei der Bremsenabwehr regelmäßig nachsprühen.

Kriebelmücke:

Besonders die Besitzer von Ekzem Pferden kennen und fürchten sie – die Kriebelmücke oder auch Gietze genannt. Kriebelmücken (Simuliidae) sind weltweit mit rund 1770 Arten vertreten. Sie sind sehr kleine, blaugrau bis schwarz gefärbte, gedrungene Insekten, die maximal bis zu sechs Millimeter lang werden. Wie auch bei anderen Mückenarten saugen nur die weiblichen Kriebelmücken Blut. Als Wirte kommen Säugetiere, Vögel und der Mensch infrage. Beim Saugen injizieren die Mücken außerdem einen Eiweißcocktail, der die Blutgerinnung hemmt und die Einstichstelle betäubt. Dadurch bemerken Betroffene das Jucken erst nach einiger Zeit. Dazu kommt: Komponenten aus dem Speichel der Kriebelmücken enthalten giftige Stoffe, die beim Mensch und Tier zu einer allergischen Reaktion führen können.

Die Tiere sind vor allem in den Stunden der Morgen- und Abenddämmerung von März bis Oktober aktiv, besonders betroffen sind Wald nahe, feuchte Gebiete . Wind, Hitze und Trockenheit mögen sie weniger.
Wer Pferde hat, die allergisch reagieren und diese 24 Stunden draußen lassen möchte, tut gut daran sich mit hochwertigen Fliegendecken gegen diese Plagegeister zu schützen. Die Wirkung kann verstärkt werden, indem die Fliegendecken zusätzlich noch mit dem natürlichen Insektenschutz Calapo Bug Off Horse eingesprüht werden. Dadurch, dass hier nicht die Körperwärme zu rascheren Verdunstung beiträgt, bleibt die Schutzwirkung länger als die 2-4 Stunden erhalten. Der natürliche Insektenschutz Calapo Bug Off Horse enthält unter anderem das sehr erfolgreich gegen Kriebelmücken einsetzbare Zitroneneukalyptus Öl.

Zecken

Besonders unbeliebt ist die Zecke, die auch wie andere Stechinsekten vor allgemein Krankheitsüberträger ist. Sie sind gerne nach Regenfällen bei sommerlichen Temperaturen hochaktiv und warten in Gras und Waldrandgebieten auf ihren Wert, von dem sie über Körperausdünstungen angezogen werden (genau nachzulesen in unserem Zecken Artikel). Wir empfehlen daher für Pferde, die in Zeckenreichen Gebiete weiden, den Kopf und die Beine mit Calapo Bug Off DOG einzusprühen, den restlichen Körper mit Calapo Bug Off Horse. Regelmäßiges Absuchen des Körpers ist hier  auch sehhttps://www.calapo.com/2018/04/20/hunde-alles-rund-um-die-zecke/r sinnvoll.

Fliegen

Wir konzentrieren uns auf den Fliegenschutz direkt am Pferd. Für die Trainingseinheit oder den Ausritt ist es völlig ausreichend, das Pferd flächig mit dem natürlichem Insektenschutz wie Calapo Horse Bug Off einzusprühen. Die enthaltenen ätherischen Öle wirken abweisend ohne auch sensible Pferdehaut zu irritieren. Schwitzt das Pferd stark, muss öfters nachgesprüht werden, das gilt aber für natürliche Sprays ebenso wie insektizid basierte Produkte.

Tipp: Bei großer Hitze, setzen sie ihrem beliebigen Insektenspray nochmals etwas Kokos oder Olivenöl  zu, so erhöhen Sie die Haltbarkeit auf dem Fell.

Was tun wenn es juckt?
Juckende Stiche können sehr gut mit Calapo Skin Balm eingeschmiert werden. Oft sind gerade Stuten am Euter betroffen, auch hier eignen sich Calapo Bug Off Spray zur Abwehr sowie Calapo Skin Oil zur Versorgung des Juckreizes.
Ist die Haut bereits gereizt an Schweif oder Mähne, dann empfiehlt sich das Calapo Ekzem Paket: Waschen mit Calapo Horse Shampoo (immer stark verdünnt), Einsprühen mit Calapo Skin Lotion und dem natürlichen Insektenschutz Calapo Horse Bug Off, der sehr gut gegen Kriebelmücken wirkt.