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Viele Hunde haben Arthrose oder andere Einschränkungen im Bewegungsapparat, sehr oft sind ältere Hunde betroffen, aber nicht immer. Über die Ernährung kannst du deinen Hund bei diesen Beschwerden gut unterstützen. Auch der Darm spielt hier eine Rolle.

Hund und Arthrose: Wie hängen Darm und Immunsystem zusammen?

Der r Darm des Hundes wird von unzähligen Bakterien, Viren und Pilzen bewohnt. Der erste Kontakt mit den Mikroorganismen findet bereits der Geburt statt und nimmt in Anzahl und Vielzahl laufend zu. Die Vielzahl und Art der Mikroorganismen wird auch durch die Art der Grundnahrung beeinflusst. Auch äußere Einflüsse wie Bewegung, Stress, Ruhezeiten spielen beeinflussen die Darmflora des Hundes. Die Darmflora des Hundes steht in ständiger Wechselwirkung mit dem Immunsystem. Dabei tragen Heerscharen an Darmbakterien maßgeblich zur Entwicklung des Immunsystems bei. Bestimmte Bakterien können die entzündungsaktivierenden oder -hemmenden Funktionen des Immunsystems stimulieren. So nimmt die Darmflora des Hundes Einfluss darauf, ob das Immunsystem eine effektive Immunantwort gegen einen Krankheitserreger zu leisten vermag, aber auch darauf, ob eine chronisch- entzündliche Krankheit wie Hunde mit Arthrose ausgelöst oder verstärkt wird. LIES HIER NACH ZUM THEMA DARMGESUNDHEIT BEIM HUND

Hunde mit Arthrose – Arthritis, Rheuma und der Darm – wie stehen sie im Zusammenhang?

Aus der Human Medizin hat man gelernt, eine gestörte Darmflora verursacht Entzündungsprozesse, die wiederum zu einer schnelleren Schädigung der Gelenke und einer rascheren Verschlimmerung einer bestehenden Arthrose und rheumatoider Arthritis führen können. Ebenso können auch entzündliche Darm­er­krank­ungen oder eine gestörte Darmflora mit Veränderungen am Bewegungssystem bis hin zur Gelenkdestruktion einhergehen. Die enge immunologische Verbindung zwischen Darm und Gelenk hat nicht nur negative Seiten. Im Verdauungstrakt neigt das Abwehrsystem zur Toleranz und somit zur Bereitschaft zur friedlichen Koexistenz.

FAZIT: Die Darmflora des Hundes erfüllt wichtige Aufgaben: Sie unterstützt bei der Verdauung von Nahrung, liefert lebenswichtige Vitamine und andere Stoffwechselprodukte und schützt vor krank machenden Bakterien, indem sie deren Ansiedlung im Darm des Hundes erschwert. Die Krankheitsbilder von vielen chronischen Entzündungserkrankungen sind mit teilweise starken Veränderungen in der Zusammensetzung der Darmflora des Hundes assoziiert.

Was bringt Fermentiertes für die Darmflora des Hundes?

Fermentierte Lebensmittel sind seit Jahrtausenden für ihre probiotische Wirkung bekannt. Der Hund würde in der freien Wildbahn auch fermentierte Pflanzen fressen – nämlich über den Magen- und Darminhalt seiner Beuteltiere. Wir können diese in Form von Kutteln aber auch fermentierten Pflanzensäften zufüttern. Bei Hunden eignen sich diese zur täglichen, darmpflegenden Ergänzung mit dem großen Vorteil, dass die Inhaltstoffe für den Hund bereits aufgeschlossen sind – Hunde können pflanzliche Nahrung in roher Form nicht verstoffwechseln. Hier findest du Calapo fermentierte Säfte für den Hund.

Hund mit Arthrose: Das darf in den Futternapf

Grundfutter:

  • Ballaststoffreiche Gemüse (Süßkartoffel, Kürbis, Fenchel, Karotten etc.)
  • Kräuter und Früchte mit hohem Antioxidantien Anteil
  • Vitaminreiche Kost
  • Blattgrün
  • Fish wie Lachs, Makrelen, Sardinen etc.
  • Mageres Eiweiß (Geflügel)

Öle:

  • Omega 3 Öle (Fischöl, Leinöl, Grünlipp-Muschelöl)
  • Öle mit hohem Anteil an ungesättigten Fettsäuren: Kokos,Hanf

Gewürze und Kräuter:

  • Ingwer
  • Kurkuma
  • Zimt
  • Petersilie

Supplemente:

  • Fermentierte Säfte
  • MSM
  • Collagen
  • Probiotika
  • Grünlippmuschelpulver

Darauf solltest du verzichten:

  • Getreide
  • Mais
  • Omega 6 Fettsäuren
  • Fette Proteine 
  • Künstliche Zusatzstoffe (Aromastoffe, Farbstoffe etc), Zucker