Natürlicher Insektenschutz - alles Humbug?

Fliegen, Bremsen, Mücken - in der schönen Jahreszeit gehören sie dazu, zum Leben mit den Pferden. Der Markt bietet eine große Zahl an unterschiedlichsten Insektenschutzmitteln, von Chemie bis rein natürlich. Oft hört man, natürliche Insektenschutzmittel seien wenig wirkungsvoll - stimmt das wirklich? Wie schütze ich mein Pferd erfolgreich vor lästigen Insekten? Nicht nur das  Mittel sondern auch die richtige Strategie sind ausschlaggebend.

Auch natürliche Insekten Schutzmittel wie ätherische Öle, Apfelessig und ähnliches sind genaugenommen 'Chemie' nur ist ihr Wirkstoffspektrum rein natürlichen Ursprungs. Sie wirken eienrseits über Gerade ätherische Öle, wie zB das Geranienöl  entfalten ihre Wirkung über den Wirkstoff Geraniol. 
Ein äußerst wirkungsvoller Stoff wird aus dem Zitroneneukalyptus gewonnen: p-Menthan-3,8-diol . Dieser wurde sogar gegen Malaria-Mücken in den Tropen erfolgreich getestet  (mindestens 5 Stunden mit 98 Prozent Sicherheit). Er wird durch einen kleinen chemischen Eingriff aus dem Haupt-Inhaltsstoff der Zitroneneukalyptusblätter (Citronellal) gewonnnen und inzwischen vermehrt isoliert angeboten, um in natürliche Insektenschutzmittel eingearbeitet zu werden, auch ist er effektiv gegen Zecken eingesetzt worden. In etlichen Studien konnte p-Menthan-3,8-diol sogar gegen Deet bestehen, eines der schärften (und toxischsten) Insektenschutzmittel.
In unseren Insektenschutuprodukten sind Geranienöl ebenso wie zitroneneukalyptus, Zeder, lavendel, Minze und viele andere Öle verarbeitet. Zusätzlich nutzen wir ein Pflanzenferment als Basis, welches ebenfalls einen geruchsneutralisierenden Effekt hat.

  • Wer sein Pferd über viele Stunden vor Mücken, Fliegen und Bremsen schützen will oder muss, der ist mit einer guten Fliegen oder Ekzemdecke beraten.
  • Für kürzere Zeiten, wie zB für einen Ausritt oder eine Trainingseinheit eignet sich ein Spray.
  • Hierbei ist auf die Zusammensetzung der richtigen (wirksamen) und Konzentration der Komponenten zu achten.
  • Wichtig ist auch flächig einzusprühen, also auch genug aufzusprühen.


Um die richtige Abwehrtaktik wählen zu können, sollten wir uns das Verhalten der verbreitetsten Plagegeister näher ansehen:

Bremsen:
Bremsen zählen ebenso wie die Mücken zu den Zweiflüglern (Diptera). Es gibt bis zu 4.000 Bremsenarten weltweit. Genau wie bei den Mücken saugen nur die Weibchen Blut. Bremsen können dank ihrer leistungsfähigen Komplexaugen die Bewegungen von Tieren und Menschen erkennen und ihre „Zielobjekte“ mit sehr hohem Tempo verfolgen, selbst Fahrradfahrer oder Reiter. Sie werden von Schweiß angelockt. Bei Bremsen ist der Einsatz von rein auf Duft basierenden Schutzmitteln schwierig, da sie über einen relativ großen Körper verfügen. Wer auf insektizidhältige Mittel verzichten möchte, muss bei der Bremsenabwehr regelmäßig nachsprühen.

Kriebelmücke
Besonders die Besitzer von Ekzempferden kennen und fürchten sie - die Kriebelmücke oder auch Gietze genannt. Kriebelmücken (Simuliidae) sind weltweit mit rund 1770 Arten vertreten. Sie sind sehr kleine, blaugrau bis schwarz gefärbte, gedrungene Insekten, die maximal bis zu sechs Millimeter lang werden. Wie auch bei anderen Mückenarten saugen nur die weiblichen Kriebelmücken Blut. Als Wirte kommen Säugetiere, Vögel und der Mensch infrage. Beim Saugen injizieren die Mücken außerdem einen Eiweißcocktail, der die Blutgerinnung hemmt und die Einstichstelle betäubt. Dadurch bemerken Betroffene das Jucken erst nach einiger Zeit. Dazu kommt: Komponenten aus dem Speichel der Kriebelmücken enthalten giftige Stoffe, die beim Mensch und Tier zu einer allergischen Reaktion führen können. 

Die Tiere sind vor allem in den Stunden der Morgen- und Abenddämmerung von März bis Oktober aktiv, besonders betroffen sind waldnahe, feuchte Gebiete . Wind, Hitze und Trockenheit mögen sie weniger.
Wer Pferde hat, die allergisch reagieren und diese 24 Stunden draußen lassen möchte, tut gut daran isch mit hochwertigen Fliegendecken gegen diese Plagegeister zu schützen. Die Wirkung kann verstärkt werden, indem die Fliegendecken zusätzlich noch mit Calapo Bug Off Horse eingesprüht werden. Dadurch, dass hier nicht die Körperwärme zu rascheren Verdunstung beiträgt, bleibt die Schutzwirkung länger als die 2-4 Stunden erhalten. Calapo Bug Off Horse enthält unter anderem das sehr erfolgreich gegen Kriebelmücken einsetzbare Zitroneneukalyptus Öl.


Zecken
Besonders unbeliebt ist die Zecke, die auch wie andere Stechinsekten vor allemein Krankheitsüberträger ist. Sie sind gerne nach Regenfällen bei sommerlichen Temperaturen hochaktiv und warten in Gras und Waldrandgebieten auf ihren Wert, von dem sie über Körperausdünstungen angezogen werden (genau nachzulesen in unserem Zecken Artikel). Wir empfehlen daher für Pferde, die in Zeckenreichen Gebiete weiden, den Kopf und die Beine mit Calapo Bug Off DOG einzusprühen, den restlichen Körper mit Calapo Bug Off Horse. Regelmäßiges Absuchen des Körpers ist hier auch sehr sinnvoll.


Fliegen
Wir konzentrieren uns auf den Fliegenschutz direkt am Pferd. Für die Trainingseinheit oder den Ausritt ist es völlig ausreichend, das Pferd flächig mit Fliegenspray wie Calapo Horse Bug Off einzusprühen. Die enthaltenen ätherischen Öle wirken abweisend ohne auch sensible Pferdehaut zu irritieren. Schwitzt das Pferd stark, muss öfters nachgesprüht werden, das gilt aber für natürliche Sprays ebenso wie insektizidbasierte Produkte.

Tipp: Bei großer Hitze, setzen sie ihrem beliebigen Insektenspray nochmals etwas Kokos oder Olivenöl  zu, so erhöhen Sie die Haltbarkeit auf dem Fell.

 

Was tun wenn es juckt?
Juckende Stiche können sehr gut mit Calapo Skin Balm eingeschmiert werden. Oft sind gerade Stuten am Euter betroffen, auch hier eignen sich Calapo Bug Off Spray zur Abwehr sowie Calapo Skin Oil zur Versorgung des Juckreizes.
Ist die Haut bereits gereizt an Schweif oder Mähne, dann empfiehlt sich das Calapo Ekzempaket: Waschen mit Calapo Horse Shampoo (immer stark verdünnt), Einsprühen mit Calapo Skin Lotion und Insketenschutz mit Calapo Horse Bug Off, der sehr gut gegen Kriebelmücken wirkt.

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